Sint Maarten

26.3.2017

…und ziehen weiter nach Sint Maarten. Nein, das ist kein Schreibfehler, auch diese kleine Insel, unwesentlich größer als St. Barths, hat eine ungewöhnliche Geschichte, die haben sich nämlich Holländer und Franzosen untereinander auf angeblich höchst friedliche Weise aufgeteilt., sie liefen von einem Punkt aus in verschieden Richtungen los, und der Endpunkt wurde dann eben Grenze.

Nicht nur dadurch wird es für Segler etwas kompliziert, sich auf der Insel zu bewegen. Noch dazu gibt es hier eine riesige Lagune, die Boote nur erreichen können, wenn die Zug- bzw. Drehbrücke den Weg freigibt. Und das ist selten…

Keine Haie…

25.3.2017

…in der Colombiere Bay, aber auch keine anderen Fische unter Wasser zu finden. Es war zu windig die letzten Tage, der Sandboden ist aufgewühlt, da sieht man so gut wie nichts mehr. Und ums große Riff herum tobt uns die See zu stark. Wie schade. Ich hätte ja doch gern nochmal richtig viele schöne Fische und Korallen gesehen. Also klettern wir unverrichteter Dinge wieder zurück ins Dinghi…

Wandern

Colombiere Bucht, 25.3.2017

Wir wollten eigentlich schnorcheln gehen – ich werde meine Angst vor Haien und Barracudas überwinden! -, aber das Wetter ist nicht doll, sehr bewölkt, immer kurz vor dem Regen, da lockt das Riff nicht. Wir gehen stattdessen wandern und stellen erstaunt fest, dass St. Barth doch ganz schön hoch ist! Es tut gut, endlich mal wieder andere Muskeln bewegen. Danach haben wir doch noch Energie, um auf dem Boot zu arbeiten und schwupps – ist der Tag schon wieder rum!

Colombiere Bay, St. Barth

24.3.2017

Ein Tag Gustavia reicht uns. Wir verlegen unsere Hugin eine Bucht weiter, in die Colombiere. Da, hatte Sergio geschrieben, sei es phantastisch, schnorcheln mit Schildkröten und Haien.

Die Bucht ist hübsch. Ein Naturreservat. Wir trauen uns nicht an eine Boje – sie könnte ja kosten. Wir ankern. Neben uns taucht zur Begrüßung links eine Schildkröte auf, dann rechts die nächste, eine richtig große. Wie nett! Hier sind wir richtig.

Gustavia, St. Barths

22.,23.3.2017

Gucci, Prada, Cartier , Taschen aus echtem Krokoleder – alles, was der Mensch nun wirklich nicht braucht, all das gibt es in der Hauptstadt von St. Bath reichlich. Der Schock nach Barbuda könnte nicht größer sein. Noch nichtmal Flair und Atmosphäre. Nur wenige Kilometer weiter sind Menschen richtig arm oder krepeln am Existenzminimum. Hier: Protzender Reichtum. Wir finden es dekadent und regelrecht pervers.

Kokosnuss – 5 –

Schon das Kokoswasser ist göttlich. Und sehr gesund. Aber man kann das durchaus noch anreichern, und dann wird es noch leckerer. Wir empfehlen den Rum von der Insel Marie Galante, Rhum agricole, noch ohne Firlefanz hergestellt, fruchtig und nach Zuckerrohr schmeckend. Ein kleiner Schluck genügt!